Wie stärke ich die Bindung zu meiner Katze?

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Die meisten Katzen gewöhnen sich im Laufe der Zeit so sehr an ihren Menschen, dass sie eine innigere Beziehung aufbauen können. Vielen Besitzern ist dies sehr wichtig, da die Katze als Familienmitglied gesehen wird.

Es gibt ein paar Kleinigkeiten, die eine Beziehung enorm stärken kann, von denen wir unbewusst schon einige Varianten anwenden.

Katzen geben sich untereinander gerne Köpfchen, wenn sie sich gut verstehen, markieren sich durch Reiben teilweise.

Wir können unserer Mietze entgegen kommen, z.B. die Hand für ein Köpfchen-geben hinhalten, wenn wir uns nicht herunter beugen möchten. Als Antwort dürfen Sie gerne einen leichten Gegendruck anbieten.

Wenn Ihre Katze bei Ihnen auf der Brust liegt und schnurrt, spürt sie Ihern Herzschlag, häufig verschmilzt das ganze zu einem unsichtbaren Band, ähnlich wie bei einer Mutter mit ihrem Kind.

Kommunikation, Vokalisation - manche Katzen sprechen gerne oder "erzählen" nach dem Freilauf davon, was sie erlebt haben.

Gerne dürfen Sie bei Küchen- oder Hausarbeiten mit Ihrer Katze sprechen und das gleiche tun. Der Wortlaut wird leider nicht verstanden, die Art und Weise wie Sie sprechen oder die Aufmerksamkeit an Ihre Katze wenden, jedoch schon.

Manche Menschen nehmen sich jeden Tag oder alle 2 Tage für 15 Minuten eine bewusste Zeit, in der sie ihre Mietze mit auf die Couch nehmen und erzählen, was sie gemacht haben.

Andere antworten mit Katzenlauten, wenn die Katze sie beispielsweise anschnurrt oder angurrt.

Wenn Ihre Katze beispielsweise ins Schlafzimmer darf, drapieren Sie ein getragenes T-Shirt, eine Socke oder Ähnliches auf dem Kopfkissen oder dort, wo die Maus gerne liegt und geben Sie ihr somit Gelegenheit, Ihren Duft um sie herum zu haben.

Fördern Sie Körperkontakt, besonders bei ängstlichen Katzen, wenn Ihre Katze das gerne möchte. Sie sollten zwar entscheiden, wann gekuschelt wird, kleine Kontakte sind jedoch immer erlaubt.

Stellen Sie sich vor, jemand würde immer von oben herab mit Ihnen reden, sich ständig über sie beugen oder Ähnliches...

Warum legen Sie sich Ihrer Katze nicht einfach mal gegenüber und sprechen mit ihr, kraulen sie auf Augenhöhe oder blinzeln sie an?

Auch dies wird häufig mit einem Köpfchen-geben kommentiert.

Und achten Sie mal darauf, Ihre Katze wird in den meisten Fällen zurück blinzeln!

In der freien Wildbahn ist das Blinzeln ein absolut deeskalierendes Verhalten, ebenso wie kurz wegschauen oder der sogenannte Verteidigungs- oder Schutzschlaf.

Erlauben Sie Ihrer Katze das Treteln, wenn sie es gerne möchte. Ihr gibt dies ein Gefühl von Geborgenheit und Schutz. Das Treteln kommt eigentlich noch aus der Säugezeit, in der durch das Treteln der Milchfluss der Mutterkätzin aktiviert wird.

Viele Katzen legen dieses Verhalten nie vollständig ab.

Ebenso ist es wichtig für eine gute Beziehung, dass Sie Ihre Katze in Ruhe lassen, wenn sie grade mal keine Lust auf Sie hat.

Warten Sie darauf, dass sie den nächsten Kontakt sucht und lassen Sie sie gewähren...